Mittwoch, 5. August 2009

Endlich war es soweit, raus aus der Smog-Stadt Bangkok. Um 3.45 läutete der Wecker. Da wir schon alles gepackt hatten waren wir dann um 4Uhr reisebereit, so wie es uns das Receptiongirl des Hostels empfohlen hatte. Jetzt brauchten wir nur noch ein Taxi, blöderweise konnte der Mann am Eingang kein Wort Englisch und hatte auch kein Handy. Da wurden wir ein bisschen nervös. Also gingen wir die zehn Meter von unserer Seitengasse zur Hauptstraße und zu unserem Erstaunen fuhren im Sekundentakt die Taxis vorbei. Ein kurzes Handzeichen und wir hatten auch sofort eins. Zwanzig Minuten später waren wir auch schon beim Büro von unserer Transfergesellschaft. Es war gerade einmal 4.30 und unser Bus ging um 6.00. Zum Glück war schon zwei aus Stuttgart da mit denen wir uns unterhalten konnten, denn ansonsten liefen nur betrunkene Thais und Touris herum.

Um 5.30 bekamen wir dann die Fährkarten und einen Sticker auf dem unsere Sitzplatznummer stand. Pünktlich um 6.00 ging es dann los nach Chumpon von wo aus unsere Fähre fuhr.



In Chumpon erreichten wir dann ein wunderschöner Sandstrand mit einem 300 Meter!! langem Holzsteg, an welchem die Fähre anlegte. Blöderweise setzte kurz bevor wir über den Steg zur Fähre mussten ein heftiger Monsunregenschauer ein. Zum Glück hatte Eva noch unsere Ponchos eingepackt. Also, Rucksack umgehängt, Poncho über uns und den Rucksack drüber und los ging es durch die Fluten.



Die Überfahrt auf dem Katamaran war dann eigentlich ganz entspannt, nur die letzte halbe Stunde konnte ich dann nicht mehr mit Eva reden, da dann die See ein bisschen rauer wurde und sie leichte anzeigen von Seekrankheit machte. Doch zum Glück gab es Mr. Bean am Board-TV, somit wurde mir nicht langweilig ;)

Durch einen Zwischenstopp an einer Nebeninsel und der rauen See kamen wir dann eine halbe Stunde später als geplant an und unser Taxi von Black Tip war dann natürlich auch schon weg. Doch zum Glück zeigte uns ein freundlicher Thai den Weg zum Büro des Resorts. Dort wurde uns mitgeteilt, dass das nächste Taxi erst in einer Stunde kommen wird.





Wie versprochen kam dann auch unser Taxi, ein fetter schwarzer Toyota Pickup. Zuerst wunderten wir uns noch wieso generell soviele Pickups unterwegs waren, doch als wir dann von der Hauptstraße abfuhren und auf einem sandigen Weg einen Berg nach dem anderen erklommen und dann mehr oder weniger wieder hinunterrutschten wurde uns klar warum.



Am Black Tip Resort angekommen empfingen uns dann auch gleich 2 Thaimädels mit einem Zettel wo unsere Namen draufstanden und brachten uns zu unserer Hütte.








Als wir dann das wichtigste verstaut hatten, ging es auch gleich an den Strand wo wir uns an einer Bar ein Bierchen auf die anstrengende Reise vergönnten.

Am nächsten Vormittag machten wir uns dann auf in das Büro des Tauchcenters und buchten unseren Tauchkurs. Eine erfreuliche Nachricht war dann, dass wir durch den Tauchkurs sämtliche Nächtigungen im Resort zum halben Preis bekommen.

Also die nächsten 4 Tage heißt es dann, ab in den großen Ozean, nachdem wir halt den theoretischen Part erledigt haben ;)

Bis dann!




Sonntag, 2. August 2009

Bangkok und die TUK TUK Mafia

Heute mussten wir schon zeitig aufstehen, da wir zur Snake Farm wollten und diese am wochenende nur Vormittags offen hat. Nach einer Besichtigungstour durch die ganze Farm, gab es dann noch eine spektakuläre Schlangenvorführung, bei der Cobras , Königscobras und andere giftige und ungiftige Schlangen vorgeführt wurden. In der Show wurden auch die ganzen Hintergründe der Farm erklärt. Kurz zusammengefasst: Es ist die 2. älteste Schlangenfarm der Welt und sie gehört zum thailändischen Roten Kreuz und dient zum Herstellen von Seeren für Schlangenbisse.





Nach der Snake Farm gings dann zur MRT(Mass Rapid Transport) was nichts anderes als die U-Bahn in Bangkok ist, da wir zum Königstempel wollten. An der MRT Station war ein rießieger Tempel denn wir dann noch vorher besichtigten. Dann gings auch schon mit der MRT Richtung Endstation. Dort angekommen benötigten wir ein anderes Transportmittel da es zum Köngigspalast keine Öffis gibt. Wir entschlossen uns für ein Tuk Tuk mit welchem wir zum Hafen wollten und dann mit einem Schiff zum Königspalast. Also gingen wir zu einem hin und erklärten wohin wir wollten und nette Tuk Tuk Fahrer erklärte uns auch gleich wo wir sind und wohin wir am besten fahren sollten. Soweit alles noch ok. Doch unter der Fahrt fing er plötzlich an ob wir nicht zu einem Freund von ihm wollten und wir sollten doch kurz für 5min hinschaun. Doch wir wussten schon was er wollte, nämlich zu einem Schmuckgeschäft oder Schneider wo er für jedes verkaufte Stück eine fette Provision einheimst. Nach langem hin und her gab er dann endlich auf und er brachte uns zu einer Anlegestelle. Leider auch nicht ganz das was wir wollten. Dort wollten sie uns eine Rundfahrt zu einem Wucherpreis verkaufen. Nach zähen Verhandlungen konnten wir den Preis dann halbieren und auch für uns erschwinglich machen. Dann gings auch schon auf, Eva und ich auf einem Ausflugsboot und unser 15jähriger Kapitän. Im nachinein haben wir es auch dann nicht bereut diesen Ausflug unternommen zu haben, da man dort wirklich viel von Bangkok sieht. Am verrücktesten fand ich, dass auf der einen Seite ein fettes Hilton Hotel stand und rund herum wieder die Baracken der Unterschicht. Und man glaubt auch nicht, dass in diesem Wasser Fische leben können, aber man sah sie immer wieder wenn Leute sie am Flussufer fütterten und da nicht einzeln sondern ganze Schwärme. Man sah auch das ganze Flussufer entlang Menschen die fischten. Die Fahrt endete dann nach 2 Stunden am Königspalast.

Dort angekommen gingen wir dann die ewiglangen Palastmauern entlang wo wir zu einem Markt kamen wo wir uns eine Gaststätte ;) suchten, da wir bis dahin noch nichts gegessen hatten. Wir gönnten uns dann eine Nudlesuppe mit Hühnerfleisch. Dies ist übrigens das einzige Gericht, welches die Thais noch mit Sticks essen, ansonsten bevorzugen sie auch eine Gabel.

Dann wollten wir auch noch zum Palast und diesen besichtigen. Jedoch vorm Eingang sprach uns ein seriös wirkender Mann mit Königswappen am Sakko an und sagte uns, dass wir mit der kurzen Hose nicht in den Palast dürfen. Dann erklärte er uns noch welche anderen Tempelanlagen wir uns sonst noch ansehen könnten und es stand auch schon wieder ein Tuk Tuk Fahrer bereit der uns dort hinbringt und dass alles für 20 THB (50 Cent). Bevor man noch überlegen kannt sitzt man auch schon wieder drauf. Erste Station war auch gleich ein Tempel mit einem Big Budda. Natürlich haben wir dann auch schon bemerkt, dass als nächstes ein Shop am Programm stehen würde, also wollten wir den Tuk Tuk-Fahrer austricksen und im gleich den nächsten Tempel als Ziel vorgeben. Nach kurzem hin und her, musste er plötzlich noch aufs Klo. Plötzlich fragte uns ein Mann der auf einem Gartensessel mit einer Zeitung saß, woher her wir kommen und was wir noch so machen. Wir erzählten ihm, dass wir als nächstes nach Koh Tao möchten und er war natürlich auch letzte Woche gerade dort und musste für 3 Tage im Auto schlafen und wir könnten bei dem Shop den der Tuk Tuk-Fahrer vorgeschlagen hat auch Hotels buchen. Somit war auch schon wieder klar was dieser nette Herr wollte. Wir blieben freundlich verabschiedeten uns und fuhren los. Dann gaben wir dem Fahrer noch 5x zu verstehen dass wir nur zu dem nächsten Tempel möchten doch er gab nicht auf und wir standen dann vor dem Shop. Wir sagten nochmal „nein“ und er meinte, dann müssen wir zu Fuß weiter. Für uns keine Problem und wir stiegen aus, mussten auch nix bezahlen. Da wir genau wussten wo wir waren, hatten wir auch nur 5min zur nächste SkyTrain-Haltestelle und wir haben uns ein Taxi bis dort hin erspart J. So endete unser Tag mit der Tuk Tuk Mafia von Bankgkok.





Samstag, 1. August 2009

Bummeln in Bangkok

Am Samstag Vormittag buchten wir zuerst unseren Bus und Fähre nach Bangkok bei uns im Hostel. Dann ging es auch schon auf zum Chatuchak Weekend Market. Dies ist übriegens der größte Wochenend Markt der Welt. Dort gibt es wirklich alles und mit alles mein ich auch alles(Bsp Döner Kebap). Was man hier nicht findet, wird Weltweit nicht produziert bzw. immitiert. Dies gilt aber genrell für Bangkok. Hier findet man von der Generali Versicherung über Yakult bis zum Dove Duschgel wirklich alles. Bei all dem extravaganten Angebot was es zu essen gibt, haben wir uns dann doch nur für selbstgemachte Frühlingsrollen mit Chilisauce entschieden. Da wir ja nicht thailändisch verstehen trauen wir uns noch nicht so, weil es schwer zu identifizieren ist ob das jetzt Hühnerfleisch oder Schweinehoden ist ;)
Natürlich haben wir auch dann noch zugeschlagen und einen Rock für Eva und eine T-Shirt für mich gekauft.
Am meisten beeindruckte uns das Stromleitungssystem der Thais, wenn man das sieht glaubt man gar nicht, dass das Stromnetz 24h stabil läuft.
Am Nachmittag wollten wir uns eigentlich Thaiboxen im Lumpini Stadion ansehen, jedoch war die Preise für die Tickets dermaßen hoch, dass wir beschlossen den Nachmittag lieber im Lumpini Park zu verbringen. Dort machten wir dann Bekanntschaft mit den Riesenwaranen die dort frei herumlaufen. Am Abend gönnten wir uns dann noch ein rotes Thaicurry.